Labuschin Webdesign unterstützt Microformats

Gestern habe ich zwei Microformats in Labuschin Webdesign implementiert: hAtom und hCard. Es gibt zwar noch einige verbesserungswürdige Stellen, aber nichts desto trotz denke ich, dass es sich gelohnt hat. Hier gibt es die Details.

Microformats kurz erklärt

Microformats sind ein Datenformat, dass dafür geschaffen wurde, Informationen für Mensch und Maschine gleichermaßen lesbar zu machen. Inhalte werden also noch genauer ausgezeichnet, sodass beispielsweise Suchmaschinen nicht nur "irgend eine Überschrift" sehen, sondern sie als Titel eines Artikels erkennen. Die Auszeichnung von Microformats erfolgt über die Attribute class, rel und rev.

Hier ein Beispiel für den Microformat hAtom. Wer richtig hinschaut, sieht, dass in hAtom ein weiteres Microformat eingebettet werden kann. hCard kann für die Daten des Autoren gewählt werden:

<div class="hfeed">
			<div class="hentry">
				<h2 class="entry-title">
					<a rel="bookmark" href="http://labuschin.com/journal/mac/ftp-als-laufwerk-unter-mac-os-x">
						FTP-Laufwerke unter Mac OS X
					</a>
				</h2>
				<p>
					<abbr class="updated published" title="2008-03-30T19:54:39+02:00">
						30. März 2008
					</abbr>
					<span class="vcard">
						<a href="http://labuschin.com" class="url fn">
							Martin Labuschin
						</a>
					</span>
				</p>
				<p class="entry-summary">
					ExpanDrive lässt Träume wahr werden: Das Programm ermöglicht es, FTP-Zugänge wie Laufwerke zu verwenden. Das bedeutet, dass jedes Programm auf dem Mac dann mit entfernten Dateien umgehen kann.
				</p>
			</div>
			<!-- hier kommen weitere Einträge -->
		</div>

Es gibt verschiedene Microformats für verschiedene Typen von Daten, z.B. für Termine (hCalendar), für Kontaktinformationen (hCard) und sogar für soziale Beziehungen (XFN).

hAtom für Sektionen und Kommentare

Labuschin Webdesign beinhaltet nun auf der Startseite, in den Sektionen und in Artikeln hAtom für die dynamischen Inhalte. Die Startseite kann somit als Komplett-Feed, die Sektion als Sektions-Feed und die Kommentare eines Artikels als Kommentar-Feed betrachtet werden. Das könnt ihr mit einem hAtom-zu-Atom-Konvertierer testen.

hCard für Kontaktinfos

Die neue Kontaktseite ist gleichzeitig eine hCard für meine Kontaktinformationen. Mit Tools, wie der Technorati Contact Feed Service könnt ihr daraus eine vCard erstellen.

veröffentlicht am 01.04.2008 um 22:00 von Martin Labuschin in


Etwas Eigenwerbung: ;-)
Das Programm vCardExplorer für den Mac (http://vce.corefault.de/) zeigt hCards von Webseiten direkt im Programm an. Diese können dann entweder ins Adressbuch hinzugefügt oder als vCard gespeichert werden.

Core, solange es sich um eine - wie bei dir - sinnvolle Ergänzung des Artikels handelt. Geht das in Ordnung.

Ich finde das Programm vCardExplorer übrigens sehr praktisch!

Vorbildlich :)

Schön dass du auch die Kommentare mit hAtom und die Kommentar-Autoren mit hCards auszeichnest. Die werden bei den gängigen Templates für fertige Systeme wie z.B. WordPress meistens übersehen.

Wie gesagt, es gibt noch einige Sachen zu verbessern.

Beispielsweise könnte ich auf Netzwerk das XFN-Format (http://microformats.org/wiki/xfn) einsetzen um Freunde etc. zu markieren. Oder mein Geburtsdatum unter Info mit einem hCalendar-Event versehen ... you name it.

Aber das ist ja auch das schöne ein eigenen Projekten, man ist nie fertig und kann endlos basteln... Ich liebe das :)

Absolut meine Meinung, pfefferle!

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