Warum und Wie?
Mit diesem „Standard“ kann man in einem einheitlichen Format kann ein Programm, dass an einer Short-URL interessiert ist, diese auf dem goldenen Teller servieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, wovon ich hier gleich auf beide gesetzt habe:
Als Link-Element – Das ist wohl die einfache Methode. Einfach im HTML-Head-Element folgende Zeile (mit angepasstem href-Wert) im Originaldokument hinzufügen:
<link rel="shorturl" href="http://expample.com/1234" />
Als HTTP-Header-Angabe – Die performantere Methode. Das interessierte Programm muss nicht den Quelltext laden und untersuchen/parsen, wenn man folgenden (vorher angepassten) Header bei der Original-URL mit sendet:
Link: <http://expample.com/1234>; rel=shorturl
Man kann sich übrigens super mit HTTP Client (nur Mac) HTTP-Anfragen zusammenbauen und die Headers bewundern.
Weitere Details und Hintergrundinfos zu Shorturl Auto-discovery gibt’s auf der mehr oder weniger offiziellen Website.
Weniger Abhängigkeit von Short-URL-Drittanbietern
Dieser Weg macht die eigene Website ein wenig unabhängiger von Short-URL-Drittanbietern, die von heute auf morgen verschwinden könnten. Die eigenen Short-URLs leben (im optimalen Falle) nämlich genau so lange, wie die Original-URL. Und das ist auch gut so.
Nachtrag: In lesbarer Form findet ihr die jeweilige Short-URL eines Artikels im Bereich „Hat dir der Artikel gefallen?“ direkt unterm Artikel oder im Full-Feed-Item auch ganz unten.
blog comments powered by Disqus