Shorturl Auto-discovery

Labuschin Webdesign hat nun eigene Short-URLs. Schema: Domain plus Kombination aus drei Zahlen und/oder Buchstaben. Und weil ich in letzter Zeit keine halben Sachen mehr mache, habe ich auch gleich den „Standard“ für Shorturl Auto-discovery implementiert.

Warum und Wie?

Mit diesem „Standard“ kann man in einem einheitlichen Format kann ein Programm, dass an einer Short-URL interessiert ist, diese auf dem goldenen Teller servieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, wovon ich hier gleich auf beide gesetzt habe:

Als Link-Element – Das ist wohl die einfache Methode. Einfach im HTML-Head-Element folgende Zeile (mit angepasstem href-Wert) im Originaldokument hinzufügen:

<link rel="shorturl" href="http://expample.com/1234" />

Als HTTP-Header-Angabe – Die performantere Methode. Das interessierte Programm muss nicht den Quelltext laden und untersuchen/parsen, wenn man folgenden (vorher angepassten) Header bei der Original-URL mit sendet:

Link: <http://expample.com/1234>; rel=shorturl

Man kann sich übrigens super mit HTTP Client (nur Mac) HTTP-Anfragen zusammenbauen und die Headers bewundern.


Weitere Details und Hintergrundinfos zu Shorturl Auto-discovery gibt’s auf der mehr oder weniger offiziellen Website.

Weniger Abhängigkeit von Short-URL-Drittanbietern

Dieser Weg macht die eigene Website ein wenig unabhängiger von Short-URL-Drittanbietern, die von heute auf morgen verschwinden könnten. Die eigenen Short-URLs leben (im optimalen Falle) nämlich genau so lange, wie die Original-URL. Und das ist auch gut so.

Nachtrag: In lesbarer Form findet ihr die jeweilige Short-URL eines Artikels im Bereich „Hat dir der Artikel gefallen?“ direkt unterm Artikel oder im Full-Feed-Item auch ganz unten.

veröffentlicht am 13.10.2009 um 21:08 von Martin Labuschin in , , ,


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